Der Mops – Wissenswertes zur beliebten Hunderasse

Herzlich willkommen auf unserer Infoseite zur Hunderasse Mops!

Auf den folgenden Seiten haben wir Informationen zur Haltung der beliebten kleinen Hunderasse zusammengetragen.

Hier erfährst du:

Zunächst möchten wir uns allerdings damit befassen, wie die Hunderasse Mops überhaupt entstanden ist und wie es zu ihrer Verbreitung kam.

Die Geschichte der Hunderasse Mops

Wann genau der Mops das erste Mal geschichtlich erwähnt wurde, darüber streiten sich zahlreiche Wissenschaftler. Während einige von der Theorie ausgehen, dass der kurznasige Hund bereits 600 vor Christus in China von den Kaiserhäusern kultiviert wurde, gehen andere davon aus, dass der Mops seinen Ursprung in Holland hat. Das verleiht dieser Hunderasse den Beinamen „Holländischer Mops“. Andere gehen davon aus, dass diese Hunderasse aus Russland stammt oder dass kleine, dänische Hunde mit Bulldoggen gekreuzt wurden.

Der Mops kam als Gastgeschenk nach Europa

Die meisten Wissenschaftler gehen heutzutage davon aus, dass der Mops zum ersten mal in China auftauchte. Schließlich galt die Hundezucht am Kaiserhof als beliebte Sportart. Überlieferungen zufolge sollen Möpse am Hof des chinesischen Kaisers sogar bei der Jagd dabei gewesen sein. Nach Europa kam der Mops dann letztendlich als Gastgeschenk. Nach allem, was man heute weiß, fand diese Hunderasse als exotische Rarität in Form eines Gastgeschenk an den russischen Zarenhof und in das Niederländische Königshaus.

Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde der Mops in Europa ab dem 17. Jahrhundert. Man fand diese Hunderasse aber auch schon im 15. Jahrhundert in Gemälden, so dass die genaue Herkunft und Verbreitung noch immer umstritten ist.

Möpse galten in China als besonders wertvolle Hunderasse

Seit jeher wurde der Mops in China als wertvolle Hunderasse angesehen und wie eine kleine Kostbarkeit behandelt. Die Haltung war ausschließlich dem Kaiser vorbehalten. Dieser trieb die Zucht sehr akribisch voran und ließ diese mit speziell dafür bereitgestelltem Personal überwachen. Anhand historischer Dokumente kann man heute sagen, dass es am kaiserlichen Hof regelrechte Wettbewerbe gab. Wer es schaffte, den besten Mops zu züchten, stand in der besonderen Gunst des Herrschers.

Lebensretter am Niederländischen Hof

Der Mops hat es vor einigen Jahrhunderten geschafft, als Lebensretter in die niederländische Geschichte einzugehen. So besaß der niederländische Herrscher Wilhelm van Oranje einen Mops namens Pompey. Dieser soll ihm das Leben gerettet haben, als ein Attentäter den König heimtückisch ermorden wollte. Durch sein Gebell vereitelte der Mops den Anschlag. Dies führte dazu, dass das niederländische Königshaus Möpsen eine besondere Bedeutung beimaß. Belegt ist, dass sein Nachfahre, Wilhelm III., auf seine Reise zur Krönung nach England einige Möpse mitnahm, da er in seiner neuen Heimat nicht auf deren Gesellschaft verzichten wollte. Und das führte letztendlich dazu, dass Möpse ab dem 17. Jahrhundert auch mit großer Begeisterung in England gezüchtet wurden.

Pompey ist aber nicht der einzige Mops, der es aufgrund seines Verhaltens zu großer Beliebtheit geschafft hat. Der Hofmops des württembergischen Herzogs im Türkenkrieg ging in der Schlacht bei Belgrad verloren. Da er wenige Zeit später jedoch wohlbehalten an seinem Heimatort wieder auftauchte, wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet. Jenes kann man noch heute im Winnender Schlossgarten besuchen.